entre deux

Entre Deux ist inspiriert von der orientalischen Ornamentik und lässt unterschiedliche Bewegungssprachen und Tanztechniken in einem zeitgenössischen Kontext zusammenfliessen. Entre Deux offenbart eine visuelle und akustische Reflexion über eine jahrhundertalte, orientalische Tradition.
 

In einer Zeit von politischen, sozialen und religiösen Unruhen zwischen der arabischen Region und Europa geprägt, zielt dieses Projekt darauf ab, eine positive Konfrontation zwischen diesen beiden unterschiedlichen Kulturen zu vermitteln.

ProjektbeschreibungDer ästhetische Wert islamischer Muster und seine geistige Bedeutung des Unendlichen und Repetitiven sind der künstlerische Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Bewegungssprache. Letzteres wird durch den Rhythmus und die physikalischen Eigenschaften von traditionellen, orientalischen Tanzbewegungen in einem zeitgenössischen Kontext inspiriert.

Mit Blick auf islamische Muster aus einer persönlichen und europäischen Sicht, sollte diese Arbeit nicht einen künstlerischen Ansatz gegenüber einer fremden traditionellen bildenden Kunst der Praxis vorhersagen. Sie erlaubt sich jedoch, sich von diesem enormen künstlerischen Erbe faszinieren und inspirieren zu lassen. Darüber hinaus gibt uns der Blick auf den Aufbau und die geometrische Beziehung der verschiedenen Elemente, durch welche diese Verzierungen gebildet sind, einen Interessanten Ansatzpunkt für Komposition und Choreographie. Sie geben mir die Möglichkeit einen spezifischen Ansatz zu prüfen, wie zB. die Körper der drei Darsteller im Raum zu organisieren, die Wege zu kartographieren, wie dicht das komplizierte Bewegungsmaterial zu arrangieren und wie die Energie durch rhythmische, sich wiederholende “Schritt-Muster” zu lenken. Die typische Charakteristik der sich wiederholenden Muster können den Zuschauer in einen Zustand der Trance versetzen. Diese Arbeit untersucht, wie der Betrachter sowie auch die Darsteller durch sich wiederholende Bewegungen in einen Zustand der Trance versetzt werden können.

Trailer Entre Deux
Choreography: 
Dance:
Music:
Mirjam Barakar
Mirjam Barakar, Simea Cavelti, Cécile Lassonde
Fernando Depiaggi (Ney, Darbouka, Def)
Light design:
Anutoshen Hüer
residency:
supported by:
Tanzhaus Zürich
Stadt Zürich Kultur, Avina Stiftung, Migros Kulturprozent

16. / 17. September 2016 -
Kulturmarkt Zürich

 

13. November 2016
Kulturpark Zürich

Sonntag, 21. Mai 2017
Theater am Gleis, Winterthur

Photographer: Christian Glaus

ENTRE DEUX - English Version

‘Entre deux’ is a collaboration amongst three dancers and one musician investigating in finding an artistic connection between oriental and contemporary dance. Highly inspired by oriental ornaments, this project aims to physically explore those patterns’ endless intricate pathways and carefully constructed details through a distinctive movement language.

The aesthetic value of Islamic patterns and its spiritual significance of the infinite and the repetitive are the artistic starting point to develop an interesting movement language. The latter is inspired by the rhythm and the physical qualities of traditional oriental dance in a contemporary context. By looking at Islamic patterns from a personal and European point of view, this work should not predict an artistic Orientalist approach towards a foreign traditional visual art practice. However, what it does is permitting to be fascinated and inspired by its enormous artistic heritage. Moreover, by taking a close look at the buildup and the geometric relation of the different elements which those ornaments are constituted by, gives us an interesting compositional and choreographic starting point. It allows us to consider a specific approach how to organize the three performer’s body in space and how to map out the pathways, how densely to arrange intricate movement material and how to direct the energy through rhythmical repetitive walking patterns. The reiterating characteristics of Islamic patterns may transfer the viewer into a state of trance. This work explores how through reiterating movement a state of trance can be felt for the performers as well as the viewer.